Was ist dies Behagen, wir sind weder
in der Kneipe, nicht bei einem Fußballspiel,
wir sind auf der Erde, als wären wir im Himmel,
alle reden,
niemand hört zu,
manche sind in Handschellen,
andere mit Schaum am Mund,
niemand schweigt, alle lachen,
keiner weint,
alle schauen und sehen sich nicht,
es geht nicht mehr so, bitte, es geht nicht mehr,
nicht diese Heiterkeit,
nein, das Leben sieht nicht so aus,
ich werde mit deinen Ohren voller eure sinnlose
Worte sterben,
ich werde nicht verstehen wohin ich gehe,
wohin ich hintreibe,
wer werde ich sein,
noch wer ich war,
wir sind nicht auf der Erde, noch im Himmel,
wir sind nirgendwo
weder im Schlaf noch in Bewegung,
die Geräusche sind nicht für die Menschen,
die sind schon lange verschwunden,
an ihrer Stelle blieb die Freude, an der sie keinen
Anteil hatten,
niemand kann sie aufhalten,
bald werden wir alle taub sein
und es wird so gut sein,
dass wir Sehnsucht um uns zu hören haben werden,
uns in unsere Ohren wie Samen in der Erde drängeln,
wir werden wieder von unseren sinnlosen
Wörter überfallen,
Ein mechanischer Mäher wird uns in
Häufchen versammeln
in denen wir schön duften werden
und es wird wieder so wie auf Erden
und im Himmel sein,
wenn wir so viel Fröhlichkeit uns nicht mehr
verstehen werden,
es wird so gut und schön sein
als ob in den Büchern die Worte schwanger,
in meinem Gaumen der so lange schwieg, werden,
dann werde ich fragen, wo du bist
und du wirst von überall hierherkommen
in meinen von Nirgendwo Armen.
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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