SONETTE VII. - Mihai Eminescu
added by: Adina Speranta

So viele Sterne...

So viele Sterne dort am Himmel brennen
Und Wogen hier des Meeres Breite messen,
Wer kann, woher sie sind, wozu und wessen,
Aus ihrem Glitzern, ihrem Schein erkennen.

Sei denn vom Teufel, sei von Gott besessen,
Magst Gutes tun, magst fort vor Schergen rennen,
Auch du wirst Staub, musst dich von allem trennen
Und hinterlässt, wie jeder Mensch: Vergessen.

Sterb’ ich nicht schon... da, in des Torwegs Dunkel,
Steht das Gefolge, lauscht den Sterbeliedern...
Ich seh’ die Fackeln, höre das Gemunkel.

Komm näher, süße Nacht, denn nichts erwidern
Will ich dem Todesengel, dem Gefunkel
Von schwarzen Schwingen trieft und feuchten Lidern.



Translator: Christian W. Schenk

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