Wie oft, Geliebte, muss ich auch immer an uns denken,
Dann lasse ich die Augen das Eismeer in mich lenken:
Auf dem entfernten Himmel ist noch kein Stern zu sehen,
Nur weit, der Mond so gelblich, hängt starr, fast unbesehen -
Und über tausend Schollen, die mit den Wellen treiben
Ein’ Vogel seh’ ich müde mit schwachen Flügeln gleiten,
Während sein Pärchen lautlos mit andren weiterzieht
Nach Westen, seinem Blicke schleichend sich entzieht.
Er schaut ihr nach mit Wehmut, die Traurigkeit verdirbt,
Kein Schmerz auch keine Freude, nein alles rinnt... er stirbt
Versetzt in einen Traume, der Jahre liegt zurück.
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Wir sind uns fern und ferner und weit ist unser Glück,
Und immer mehr verlassen, verdüstere ich ganz,
Wenn du verschwindest leise im morgendlichen Glanz.
Translator: Christian W. Schenk
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