Unten liegt der See und zittert,
Schaukelnd leis im Sonnenlichte;
Fernher tönt der Wachtel Schlagen,
In mir wächst verhaltnes Klagen,
Das Album
Das Album ist ein Maskenball von Leuten,
Die alle etwas hoch die Nase tragen,
So viele Sterne...
So viele Sterne dort am Himmel brennen
Und Wogen hier des Meeres Breite messen,
Vergangen sind die Jahre...
Vergangen sind die Jahre wie Wolken ziehen,
Vergingen Jahre, die nicht wiederkehren,
Im Geheimen...
Im Geheimen ist die Leidenschaft gewesen,
Den Lohn schien mir dein Auge zu verbriefen,
Venedig
Erloschen ruht Venedigs großes Leben,
Du hörst kein Lied, dich lockt kein Licht zu Bällen;
Wenn selbst die Stimmen...
Wenn selbst die Stimmen müd’ verstummen,
Umwebt mich einer sanften Frommheit Klingen -
Seit jener Sunde...
Seit jener Stunde heiligem Begegnen
Verging die Zeit, ich kann sie nicht mehr messen,
Der Herbst ist da...
Der Herbst ist da, die Blätter wehn zu Haufen,
Der Wind treibt schwere Tropfen an die Scheiben;
So zart wie eine Kirschenblüte
Vor meinen Augen lichte sitzt,
Und wie ein Engel voller Güte
Auf meinen Lebenspfade trittst.